Für Renaturierung des Lengsdorfer Baches müssen Bäume weichen

BN - Am Lengsdorfer Bach startet das Tiefbauamt der Stadt Bonn Mitte März mit der Renaturierung - und zwar im Abschnitt entlang der Straße An der Ohligsmühle auf einer von Länge von zirka 500 Metern. Dafür müssen bis Ende Februar vorab 15 bis 20 Bäume gefällt werden, und zwar noch rechtzeitig vor der beginnenden Nist- und Brutzeit ab März.

Das Tiefbauamt setzt mit der Renaturierung des Lengsdorfer Bachs in diesem Bereich die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie um. Danach soll der Bach - soweit die Bebauung es zulässt - aufgeweitet und das Gewässer in einem leicht geschwungenen Verlauf angelegt werden. Unter anderem soll damit dann auch die in der Richtlinie geforderte so genannte ökologische Durchgängigkeit erreicht werden. Erhaltungswürdige Bäume wurden in die Planung integriert und werden weder von den Baumaßnahmen noch von der veränderten Gewässersituation betroffen sein.


In den nächsten Wochen erfolgen neben den Baumfällungen auch noch weitere vorbereitende Maßnahmen wie die Baustelleneinrichtung und das Abstecken von Grabungsarbeiten. Denn es ist aufgrund möglicher Bodendenkmäler auch eine geologische Bauleitung beauftragt.


Die Renaturierung ist Bestandteil des Umsetzungsfahrplans zur Wasserrahmenrichtlinie. Das Tiefbauamt ist für dessen Ausführung im Rahmen der Gewässerunterhaltung zuständig.