Umweltfreundliche Festtage mit Weihnachtsbäumen und Wildfleisch aus heimischen Wäldern

BN - Weihnachten ist nicht nur ein Fest der Freude und Besinnlichkeit, sondern auch des Konsums. Das Lokale Agenda-Büro der Stadt Bonn empfiehlt deswegen, sich bei den Weihnachtseinkäufen, wenn möglich, für umweltfreundliche und faire Alternativen zu entscheiden. Gute Optionen in Bonn bieten die Weihnachtsbaumaktion der Uni sowie der Wildfleischverkauf der Forstämter.

Schon beim Kauf des Weihnachtsbaumes kann man sich umweltbewusst verhalten. Regionalität und Siegel sind dabei die entscheidenden Faktoren. Ein Baum aus der näheren Umgebung vermeidet unnötigen Schadstoffausstoß durch den Transport. Öko-Siegel wie FSC, Naturland oder Bioland bescheinigen, dass die Bäume umweltfreundlich angebaut wurden und die Schadstoffbelastung sowohl der Bäume als auch der Böden niedrig gehalten wird.


Wer ökologisch korrekt kaufen und dabei noch etwas Gutes tun will, ist bei der Weihnachtsbaumaktion der Universität Bonn richtig: Die Fichten und Kiefern stammen aus der Eifel und werden von den Studierenden selbst geschlagen. Ziel ist, einheimischen Pflanzen und Tiere wieder mehr Raum zur Ausbreitung zu geben. Die Bäume werden gegen eine Spende für gemeinnützige Projekte abgegeben. Auf Wunsch transportiert die Bonner Initiative "Bolle" den Weihnachtsbaum mit dem Lastenrad gegen eine Spende CO2-frei bis nach Hause. Die Weihnachtsbaumaktion findet statt von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Dezember, jeweils von 11 bis 16 Uhr in Poppelsdorf gegenüber der Ecke Carl-Troll-Straße/Kekuléstraße. Weiter Informationen unter www.nala-ev.de.


Zu Weihnachten wird auch die Festtagstafel meist reichlich gedeckt. Eine gute Gelegenheit, Wildfleisch aus den heimischen Wäldern auszuprobieren. Das Fleisch von Reh, Hirsch und Wildschwein schmeckt aromatisch, enthält viele Mineralstoffe und ist dabei fettarm.


Die Bonner Stadtförsterei bietet aktuell verschiedene tiefgekühlte Stücke vom Wildschwein an, darunter Rücken, Filet, Ragout oder Keule. Interessierte können sich Fleisch reservieren lassen, per E-Mail an stadtfoersterei@bonn.de oder telefonisch jeden Dienstag zwischen 13.15 und 16.15 Uhr unter der Nummer 0228 – 77 22 62. Auch das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft bietet küchenfertiges, eingefrorenes Fleisch vom Wildschwein sowie Reh und Hirsch an. Der Verkauf findet statt im Dienstgebäude in Röttgen, Flerzheimer Allee 15, dienstags zwischen 8 und 12 Uhr. Kurz vor Weihnachten gibt es Sonderöffnungszeiten: Montag bis Freitag, 17. bis 21. Dezember, zwischen 8 und 12 Uhr. Nähere Infos und Kontakt unter www.wald-und-holz.nrw.de/shop/wildfleisch.